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BuchCelloFlöteKlarinetteKlavierVioline
2014
fantastisch!


Ungewohntes, Fantasievolles, Subtiles, Skurriles...
Die Musiksprache von Igor Strawinsky bedient sich der Groteske, der verzerrten Wirklichkeit. Strawinsky verwendet in „l'Histoire du soldat“ z.b. bekannte Formen wie einen Marsch, einen Walzer oder einen Tango, die er verfremdet, überspitzt und ins Groteske zieht. Dies kontrastiert mit der subtilen, präzisen und dichten Erzählweise des Schweizer Autors Peter Stamm, die in seiner wunderlichen Geschichte „Sommergäste“ zum tragen kommt. Aram Chatschaturjans Trio für Violine, Klarinette und Klavier ist von armenischer Folklore geprägt. In Westeuropa klingen diese orientalischen Klänge ungewohnt und märchenhaft, wie einer anderen „Wirklichkeit“ entsprungen.
Besetzung: Violine, Klarinette, Klavier und Text
PROGRAMM PDFFLYER PDF
Aufgrund eines kurzfristigen Ausfalls der Violinistin, musste das Programm umgestellt werden. Nebst der Erzählung "Sommergäste" von Peter Stamm erklang an den Aufführungen Musik von Günter Raphael (Entensonatine für Klarinette und Klavier), Igor Strawinsky (Drei Stücke für Klarinette solo) und Robert Schumann (Fantasiestücke op.73 für Klarinette und Klavier)
21.02.2014
Sebastianskapelle, Baden


23.02.2014
Altes Spital, Solothurn









American Dream


In „American Dream“ präsentieren wir vier amerikanische Komponisten, die den „Amerikanischen Traum“ leben und erlebt haben. Samuel Barber, der bereits seit seinem siebten Lebensjahr komponierte, wurde durch das „Adagio for Strings“ weltberühmt, während sonst viele seiner Werke fast in Vergessenheit geraten sind und selten gespielt werden. Leonard Bernstein startete seine erfolgreiche Karriere als Dirigent und Pianist. Als Komponist wurde er einer breiten Öffentlichkeit vor allem durch seine Musicals (allen voran „West Side Story“) bekannt, obwohl er sich selber in erster Linie als Komponist ernster Musik bezeichnete. Bruce Broughton (*1945) ist vornehmlich Filmmusikkomponist. Er erhielt 1986 für die Filmmusik zu „Silverado“ eine Oscar-Nominierung. Seine Kammermusikwerke werden vor allem in Amerika aufgeführt und erlangten inzwischen eine grosse Beliebtheit. Lowell Liebermann (1961*), New Yorker Komponist und Pianist, hat bereits mit 15 Jahren seine Klaviersonate op.1 komponiert. Er gehört zu den produktivsten und meist aufgeführten amerikanischen Komponisten der Gegenwart.
Besetzung: Flöte, Klarinette, Cello und Klavier
PROGRAMM PDFFLYER PDF
02.05.2014
Sebastianskapelle, Baden


04.05.2014
Altes Spital, Solothurn


17.05.2014
Zunftsaal Schmiedenhof, Basel










Carpe Diem


Dieses Programm mit Kammermusik und Literatur dreht sich um die Sentenz „Carpe Diem“. Davon stehen heutzutage zwei recht unterschiedliche Bedeutungen im Raum: „Geniesse den Tag“ und „Nutze den Tag“. Nebst dem Klaviertrio in B-Dur des „Genussmenschen“ Wolfgang Amadeus Mozart interpretiert das Ensemble Spektrum die Triosonate in d-moll des „Vielschreibers“ Georg Philipp Telemann. Ebenfalls aus der Epoche des Barock, welche „Carpe Diem“ ganz im Sinne des Lebensgenusses sieht, liest die Schauspielerin Marisa Waldburger einen Ausschnitt aus dem „Convivii Process“ des Luzerners Renward Cysat in mittelhochdeutscher Sprache. Eine moderne Interpretation des „Carpe Diem“-Motivs findet sich in Doris Dörries Erzählung „Die Braut“: Zwischen einem Autounfall und dem Erscheinen der Polizei kann sehr vieles geschehen...
Besetzung: Flöte, Violine, Cello, Klavier und Text
PROGRAMM PDFFLYER PDF
19.09.2014
Sebastianskapelle, Baden

21.09.2014
Rittersaal Stockalperschloss, Brig


26.09.2014
Zunftsaal Schmiedenhof, Basel

27.09.2014
Altes Spital, Solothurn









Ladies First


Kennen Sie Agnes Zimmermann, Germaine Tailleferre, Phyllis Tate und Louise Farrenc?
Frauen hatten über Jahrhunderte hinaus in vielen Bereichen des Lebens keinen Zutritt, so auch zum Beruf der Komponistin. Während das Spielen eines Instrumentes als Beruf zum Teil gestattet wurde, zweifelte man bis weit ins 19. Jahrhundert hinein grundsätzlich an der intellektuellen Fähigkeit der Frauen, Kompositionen zu erschaffen. Viele durften ihre Leidenschaft deshalb nur als „Hobby“ ausführen. Einige Komponistinnen erreichten zu Lebzeiten beachtlichen Erfolg und ihre Musik wurde regelmässig gespielt. Nach ihrem Tod gerieten ihre Kompositionen aber oftmals in Vergessenheit. Viele Werke von Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts werden erst heute wieder entdeckt, verlegt und gespielt.
Besetzung: Klarinette, Cello und Klavier
PROGRAMM PDFFLYER PDF
14.11.2014
Sebastianskapelle, Baden


16.11.2014
Altes Spital, Solothurn










Adventskonzert


Barocke und romantische Kammermusikwerke zum 1. Advent
Besetzung: Flöte, Violine, Cello und Orgel
30.11.2014
Reformierte Kirche, Münchenstein











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