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BuchCelloFlöteKlarinetteKlavierVioline
2016
Inspiration
Werke von S. Henryson, J. Turina, C. Saint-Saëns, C. Debussy, H. Okumura und P. Juon
Besetzung: Flöte, Klarinette, Violine, Cello und Klavier
31.01.2016 Kammermusik Arlesheim, Arlesheim

07.02.2016 Konzert Kirche Unterstrass, Zürich









Leidenschaft
Das Ensemble präsentiert drei Werke für Klarinette, Cello und Klavier von Michail Glinka, Alexander Zemlinsky und Marko Tajčević. Die Kompositionen, in unterschiedlichen Epochen entstanden, sind durch die klangliche Leidenschaft und das Temperament östlicher Musik verbunden. Michail Glinka, 1804 in der Region Smolensk geboren, gilt als „Vater der russischen Klassik“. Alexander Zemlinskys Trio op. 3 ist in einer hochromantischen Tonsprache geschrieben, deutlich beeinflusst von Johannes Brahms. Die „7 Balkantänze“ des kroatischen Komponisten Marko Tajčević wiederum zeichnen sich durch ihren slawisch-folkloristischen Stil aus. „Leidenschaft“ - ein Programm voller Feuer, Passion und Überschwang.
Besetzung: Klarinette, Cello und Klavier
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12.03.2016 Sebastianskapelle Baden

13.03.2016 Altes Spital Solothurn









Quartett
Dieses Programm widmen wir einer sehr spärlich verwendeten Kammermusikbesetzung: Klarinette, Violine, Cello und Klavier. Zur Aufführung gelangen zwei Quartette von Paul Hindemith und Walter Rabl, welche selten im Konzert zu hören sind. Mit seinem Quartett gewann Rabl 1896 den 1. Preis im prestigeträchtigen Wettbewerb für junge Komponisten, durchgeführt vom Wiener Tonkünstlerverein, bei welchem Johannes Brahms als Präsident der Jury amtete. Dieses hochromantische Werk kontrastiert mit dem im neoklassizistischen Stil komponierten Klarinettenquartett von Paul Hindemith. Hindemith's Quartett, welches zwischen Kirchentonarten und Dur-Moll-Tonalität oszilliert, könnte auch als Abgesang auf eine friedliche Epoche interpretiert werden, welche 1938 für viele erkennbar zu Ende ging.
Besetzung: Klarinette, Violine, Cello und Klavier
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04.06.2016 Sebastianskapelle Baden

11.06.2016 Alte Rumfabrik Basel

12.06.2016 Altes Spital Solothurn









Variationen
2016 jährt sich William Shakespeares Todesjahr zum 400sten Mal. Zu diesem runden Jubiläum interpretiert die Schauspielerin des Ensemble Spektrum zehn Sonette: Eifersucht, Begehren, Sehnsucht – Variationen zum Thema „Liebe“. Dazu erklingen Kammermusikwerke aus dem 19. Jahrhundert. In der Romantik war die Variation mit dem entstehenden Virtuosentum eine beliebte Form für Komponisten. Die Instrumentalisten konnten darin ihre Meisterschaft unter Beweis stellen. Franz Schubert schrieb seine Variationen über das Lied-Thema „Trockne Blumen“ im Jahre 1824. Die Melodie entnahm er seinem eigenen Liedzyklus „Die schöne Müllerin“. Die „Variations concertantes“ op. 17 komponierte Felix Mendelssohn mit 20 Jahren und widmete sie seinem jüngeren Bruder Paul. Das Trio „Adagio, Variations et Rondo sur un Thème Russe“ für Flöte, Cello und Klavier von Johann Nepomuk Hummel verwendet als Variationenthema die russische Volksliedmeldodie „Schöne Minka“.
Besetzung: Flöte, Cello, Klavier und Text
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18.09.2016 Altes Spital Solothurn

25.09.2016 Sebastianskapelle Baden









Umbruch - Schicksalsjahr 1914
Das Jahr 1914 - ein Schicksalsjahr. Die Zeit vor dem ersten Weltkrieg war künstlerisch eine sehr kreative Phase. Es entwickelten sich neue Strömungen in Literatur, Musik und bildender Kunst. Während des ersten Weltkrieges kam das künstlerische Schaffen nahezu zum Erliegen, da viele Künstler sich freiwillig zum Kriegsdienst meldeten oder eingezogen wurden. Maurice Ravel, neben Claude Debussy wichtigster Vertreter des französischen Impressionismus, vollendete sein einziges Klaviertrio 1914. Zur selben Zeit veröffentlichte der Österreicher Joseph Marx seine „Trio-Phantasie“. In diesem Werk wird die Tradition des romantischen Klaviertrios weitergeführt, jedoch mit impressionistischen und rhapsodischen Elementen bereichert.
Literarisch wird das Publikum in die Zeit vor, während und nach dem 1. Weltkrieg versetzt. Rainer Maria Rilke schrieb seine erste „Duineser Elegie“ 1912 auf dem Schloss Duino bei Triest. Während des 1. Weltkrieges veröffentlichte Wilhelm Klemm seinen ersten Gedichtband „Gloria“. Seine Lyrik zeichnet sich durch eine minimalistische, ausdrucksstarke Sprache aus. Als Reaktion auf die Zerstörung im 1. Weltkrieg entwickelte sich der Dadaismus, im Programm vertreten durch Lyrik von Richard Huelsenbeck, Hugo Ball und Hans Arp.  Die in diesem Programm präsentierten Texte zeichnen die Entwicklung einer bildreichen Sprache bis hin zur einer sich zersetzenden Lautsprache in der dadaistischen Lyrik nach.
Besetzung: Violine, Cello, Klavier und Text
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25.11.16 Sebastianskapelle Baden

26.11.16 Altes Spital Solothurn

04.12.16 Alte Rumfabrik Basel


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