Spektrum|Akzente
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Das Ensemble Spektrum setzt Akzente!
Das Ensemble Spektrum setzt Akzente im Kulturangebot der Region Aargau/Solothurn. Vier spannende Programme mit Kammermusik und Literatur - pointiert, eigenständig und abwechslungsreich.
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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Eintritt 30.- | ermässigt 20.- | Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis
Vorverkauf für die Aufführungen in Baden: Info Baden, www.baden.ch/tickets, Tel. 056 200 84 84
Kassenöffnung 30 Min. vor Aufführungsbeginn


Programme 'Spektrum|Akzente 2018'

Kontrast



Kontrast - ein Begriff der in vielen Bereichen (z.b. in der bildenden Kunst, Fotografie, Musik, Sprache usw.) verwendet wird. Unter Kontrast versteht man einen stark „ins Auge fallenden“ Unterschied. So bezeichnet es z.b. in der Fotografie den Unterschied zwischen den hellsten und dunkelsten Bereichen eines Bildes. Einerseits wird der Kontrast in unserem Programm durch die unterschiedlichen, klar voneinander unterscheidbaren Musiksprachen in den Werken von Johannes Brahms, Darius Milhaud und Béla Bartók aufgezeigt. Andererseits trägt Bartóks Komposition selbst den Titel „Contrasts“. Die drei Instrumente Violine, Klarinette und Klavier weisen in dieser Komposition sehr ausgeprägte und unterschiedliche Charaktere auf.

Béla Bartók (1881-1945) - "Contrasts" für Violine, Klarinette und Klavier
Johannes Brahms (1833-1897) - Sonate in f-moll für Klarinette und Klavier
Darius Milhaud (1892-1974) - Suite für Violine, Klarinette und Klavier

Yuka Tsuboi, Violine | Marc Bätscher, Klarinette | Jason Paul Peterson, Klavier



Pionierinnen



Die Universität Zürich war die erste europäische Universität, welche Frauen zum Studium zuliess. In diesem Programm lassen wir einige der ersten Studentinnen zu Wort kommen, aber auch Stimmen, die gegen die Zulassung argumentierten werden zu hören sein. Diesen literarischen Stimmen folgend werden Werke der Komponistinnen Louise Farrenc und Luise Adolpha Le Beau aufgeführt. Zwei Frauen, welche in ihrer Zeit Aussergewöhnliches geleistet und für die positive Wahrnehmung sowie Anerkennung von Komponistinnen gekämpft haben.

Texte von Ricarda Octavia Huch und Franziska Tiburtius
Louise Farrenc (1804-1875) - Trio für Klarinette, Cello und Klavier
Luise Adolpha Le Beau (1850-1927) - Cellosonate op. 17

Marisa Waldburger, Text | Marc Bätscher, Klarinette | Ursula Hächler, Cello | Kiyomi Higaki, Klavier



Aargau/Solothurn



Seit 2012 führt das Ensemble Spektrum seine Konzertreihe „Spektrum|Akzente“ in Baden und ab 2014 auch in Solothurn durch. Aufgrund dieser langjährigen Verbindung zur Region Aargau/Solothurn widmet das Ensemble dieses Programm literarisch wie musikalisch den Kantonen Aargau und Solothurn. Der Schriftsteller Frank Wedekind verbrachte seine Jugendzeit auf Schloss Lenzburg, welches seine Eltern gekauft hatten und erhielt in Lenzburg auch seine Schulausbildung. Der Komponist Heinrich Sutermeister war durch seinen Heimatort Zofingen ebenfalls mit dem Kanton Aargau verbunden. Mit der im Kanton Solothurn aufgewachsenen jungen Schriftstellerin Regula Portillo und den beiden bekannten Komponisten Richard Flury und Alban Roetschi präsentieren wir drei für den Kanton als auch für die Stadt Solothurn wichtige Kunstschaffende.

Texte von Frank Wedekind und Regula Portillo
Alban Roetschi (1922-2015) - Duo für Klarinette und Cello
Heinrich Sutermeister (1910-1995) - Capriccio für Klarinette solo
Richard Flury (1896-1967) - Klarinettentrio

Marisa Waldburger, Text | Marc Bätscher, Klarinette | Ursula Hächler, Cello | Jason Paul Peterson, Klavier



Zu viert

 
Quartett: ein Begriff, welcher in der Musik mehrdeutig verwendet wird. Eindeutig wird „zu viert“ musiziert, jedoch in welcher Besetzung? Bereits in den letzten Jahren hat sich das Ensemble Spektrum verschiedener Quartettbesetzungen gewidmet. Mit wiederum neuer instrumentaler Zusammensetzung werden im aktuellen Programm zwei Kammermusikwerke zu hören sein, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wolfgang Amadeus Mozart komponierte 1777 sein D-Dur Flötenquartett in Mannheim für den Arzt und Laienmusikanten Ferdinand de Jean, welcher bei ihm verschiedene Werke mit Flöte in Auftrag gegeben hatte. Dieses leichtfüssig elegante Quartett wird dem wuchtigen Klavierquartett in A-Dur von Johannes Brahms gegenübergestellt. Brahms nahm seine drei Klavierquartette fast gleichzeitig in Angriff. Sie wurden aber zu unterschiedlichen Zeiten und erst nach mehrmaliger Überarbeitung vollendet. Noch während der Proben zur Uraufführung veränderte Brahms beim Klavierquartett, welches im Konzertprogramm zu hören sein wird, längere Passagen und sogar ganze Motive des Werkes.

W. A. Mozart (1756-1791) - Flötenquartett D-Dur KV 285
Johannes Brahms (1833-1897) - Klavierquartett A-Dur op. 26

Ursula Hächler, Cello | Kiyomi Higaki, Klavier
Gäste: Kazumi Suzuki Krapf, Violine | Vera Leibacher, Flöte | Beatrix Frey, Viola





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