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Das Ensemble Spektrum setzt Akzente!
Das Ensemble Spektrum setzt Akzente im Kulturangebot der Region Aargau/Solothurn. Vier spannende Programme mit Kammermusik und Literatur - pointiert, eigenständig und abwechslungsreich.

Eintritt 30.- | ermässigt 20.- | Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis
Bitte Vorverkauf benützen | Kassenöffnung 30 Min. vor Aufführungsbeginn


Spektrum|Akzente 2022/23
Noch immer wird unsere Welt von Krisen geschüttelt und zwingt uns dazu, Gewohnheiten und Prioritäten zu überdenken. Die Gesellschaft wird sich vielen Herausforderungen und Veränderungen stellen müssen. Die Kultur kann dazu wahrscheinlich nur bedingt einen Beitrag leisten. Wir sind jedoch überzeugt, dass gemeinsame kulturelle Erlebnisse weiterhin wichtig sein werden, um gesellschaftliche Verwerfungen aufzufangen. Der Mensch muss anpassungsfähig und agil bleiben, deshalb stellen wir essenzielle Fähigkeiten des Menschen ins Zentrum dieser Saison. Fähigkeiten, die uns als gesellschaftliche Wesen definieren und dazu antreiben, in gemeinsamer Zusammenarbeit Lösungen zu finden.
Hervorgehoben werden ausschliesslich positive Eigenschaften des Menschen, in der Überzeugung, dass grosse Krisen auch Chancen bieten und gesellschaftlicher Wandel entstehen kann.



Energie, Antriebskraft
Energie und Antriebskraft – dies ist eine wichtige Voraussetzung, um Tätigkeiten ausüben, Ziele verfolgen oder Pläne schmieden zu können. Musikalisch zeigt sich Energie häufig mittels prägnanten, treibenden und kraftvollen Rhythmen. In den Kammermusikwerken von Bruce Broughton, Miguel del Aguila, Nadia Boulanger und Robert Muczynski sind Rhythmen von zentraler Bedeutung. Ein dynamisches Programm!

Bruce Broughton (*1945) – A primer for malachi (Fl, Klar, Cello und Klavier)
Miguel del Aguila (*1957) – Seducción (Flöte, Klarinette und Klavier)
Nadia Boulanger (1887-1979) – Trois pièces (Cello und Klavier)
Robert Muczynski (1929-2010) – Fantasy Trio (Klarinette, Cello und Klavier)

Julia Kaufmann, Flöte | Marc Bätscher, Klarinette | Ursula Hächler, Cello | Boyan Kolarov, Klavier



Wärme, Menschlichkeit
Sozial sein, Mitgefühl zeigen, aneinander denken und sich gegenseitig helfen, sind essentielle Eigenschaften des Menschen als gemeinschaftliches Wesen. In diesem Programm haben wir die Weihnachtszeit als Ausgangspunkt gewählt - Weihnachten, als Fest der Liebe und Menschlichkeit. Ausdrucksvolle Kammermusik, warme Klänge und reizvolle Melodien von Clara Schumann, Paul Juon, Dmitri Schostakowitsch und Astor Piazzolla sowie die Erzählung "ERIKA oder DER VERBORGENE SINN DES LEBENS" von Elke Heidenreich versetzen das Publikum in vorweihnächtliche Stimmung.

Clara Schumann (1819-1896) – Allegretto aus dem Klaviertrio g-moll, op. 17
Paul Juon (1872-1940) – Trio-Miniaturen
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) – Klaviertrio Nr. 1
Astor Piazzolla (1921-1992) – „Invierno“ aus den „Cuatro estaciones porteñas“
sowie die Erzählung "ERIKA" von Elke Heidenreich

© ERIKA oder DER VERBORGENE SINN DES LEBENS von Elke Heidenreich, mit Illustrationen von Michael Sowa ist im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen.

Marisa Waldburger, Text | Dominique Gisler, Violine | Ursula Hächler, Cello |  Kiyomi Higaki, Klavier



Kommunikation, Dialog
Sich ausdrücken, etwas mitteilen, Informationen weitergeben – es ist schwer vorstellbar, ohne die Fähigkeit der Kommunikation leben zu können. Kammermusik ist wahrscheinlich diejenige musikalische Besetzung, welche menschliche Kommunikation am besten abbildet. Mehrere Instrumentalist:innen spielen miteinander, geben einander Zeichen, hören sich zu und reagieren. Die Erzählungen der Schweizer Schriftstellerin Adelheid Duvanel handeln oft von Menschen am Rand der Gesellschaft und thematisieren eindrücklich, welche fatalen Auswirkungen eine eingeschränkte oder sogar ausbleibende Kommunikation haben kann.

Johannes Brahms (1833-1897) – Klarinettentrio, op. 112
Phyllis Tate (1911-1987) – Sonate (Klarinette und Cello)
Erzählungen von Adelheid Duvanel (1936-1996)

Marisa Waldburger, Text | Marc Bätscher, Klarinette | Ursula Hächler, Cello | Jason Paul Peterson, Klavier



Ausdauer, Entwicklung
Ein schwieriges Ziel erreichen? Eine lange Strecke durchhalten? Eine Fähigkeit verbessern? Das geht nicht ohne Ausdauer und Dranbleiben. Die Ausdauer ist ein wichtiger Partner der Antriebskraft und ermöglicht eine Entwicklung über grössere Zeiträume hinweg. Paul Hindemith schuf eine sehr grosse Anzahl Kompositionen und blieb seiner Arbeit und seinen Idealen auch während der Zeit des Nationalsozialismus treu. Emilie Mayer setzte sich über sämtliche Konventionen hinweg, um ihr Lebensziel als Komponistin zu erreichen. Sie blieb unverheiratet, was im 19. Jahrhundert einer Provokation gleichkam. Ihr eigenes Haus in Berlin war ein Magnet für Künstler sowie wichtige Persönlichkeiten des gesellschaftlichen und aristokratischen Lebens.

Emilie Mayer (1812-1883) – Klaviertrio in h-moll, op. 16
Paul Hindemith (1895-1963) – Quartett

Yuka Tsuboi, Violine | Marc Bätscher, Klarinette | Ursula Hächler, Cello | Kiyomi Higaki, Klavier








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